Freitag, 14. September 2007

Podcasts

kleine Sammlung guter Podcasts:

ansonsten noch: http://www.web2null.de/

The Machine is Us/ing Us

... ein herrliches Video zu den Möglichkeiten die sich mit Web 2.0 bieten.

hier

Plüschig

... wir haben hier eine kleine Katze/Kater (weis noch net genau). Immer zur Mittagszeit kommt sie ans Fenster und fängt an zu kratzen, seitdem eine Mitarbeiterin sie mal reingelassen und gefüttert hat. Scheint aber so eine rotzfreche Haukatze zu sein, die zweimla frssen absahnen will.

Praktikum am IWM

Ich bin für die nächsten 5 Monate am Institut für Wissensmedien (IWM). Hier wird unter anderem ein Portal für eLearning gepfelgt, erweitern und betreut, an dem ich auch mitarbeiten darf. Im Moment bin ich noch dabei mich in das Content Management System Plone (basiert auf dem Applikationserver ZOPE) und in die Scriptsprache Pythoneinzuarbeiten.

Hier im Haus ist außerdem noch "terre des femmes" und die Polizei.

Europäisches Sicherheitsforum

Am 11. September wurde das neue European Security Research and Innovation Forum" (ESRIF) vorgestellt. Es soll insgesamt 15 Überwachungstechnologien mit 2,135 Milliarden Euro subventionieren und Entwickeln. Unter anderem das Sysytem HAMLeT (HAzardous Material Localisation and person Tracking), welches verdächtige Personen in Menschenmengen lokalisieren kann und i-TRACS, das die gesamte Kommunikation und Finanztransfers bei Reisebuchungen kontrollieren und nachverfolgen soll. Alle Technologien sollen "sozial akzeptable Lösungen hinsichtlich Bürgerrechten und Privatsphäre" darstellen. Ich frage mich wie Hamlet ein e verdächtige Person erkennen will, ohne das es vorher bereits einen Hinweis gegeben hat. Wahrscheinlich kommt es dann öfters mal zu spontanen, vorbeugenden Festnahmen wenn man einen Beutel besonders auffällig trägt (indem sich dann noch ein brisantes Buch befindet), oder man die Hände in den Taschen behält.

Ein anderes orginelles Verfahren des vorläufigen Verdachtes hat sich Neapolitanische Camorra ausgedacht. Die Mafia hat die Stadt schon soweit unterwandert, dass man damit rechnen muss erschossen zu werden wenn man mit Helm Motorrad fährt. Helmträger werden nämlich verdächtigt Auftragskiller zu sein und sich durch den Kopfschutz so vor Angriffen schützen.

Donnerstag, 13. September 2007

Tag 1: Tegernsee – Pfitscher Joch

Strecke: ca. 120 KM - 2.600 HM


Los ging es vom Parkplatz der Seilbahn in Rottach-Egern (sehr nobel und teuer) aus, direkt erstmal 300 Hm auf Schotter, in Richtung Zillertal. Während der ersten Abfahrt hatte ich auch schon direkt das erste Problem mit meinem Rad. Die Federgabel (RS Sid) war so hart eingestellt das durch die Vibrationen mein Sichtfeld verschwamm und ich extrem langsam fahren musste. Die Gabel hatte irgendeine Macke, die Rohre sind ständig mit lautem Klacken innerhlab der Gabel aufgeschlagen. Nachdem wir Luft abgelassen hatten ging es dann endlich mal zügig voran. Im Zillertal angekommen und etliche Energieriegel leichter haben wir dann eine Mittagspause eingelegt, denn wir mussten noch realtiv viele Höhenmeter klettern. Danach kam der unangenheme Teil - einen richtigen Berg hochfahren. ich war erstmal beeindruckt von den steilen Pfaden - unbegründet wie mir Stefan, ein erfahrerner Alpencrossteilnehmer und zäh wie Leder, klargemacht hat. "Das ist doch alles noch Kindergeburtstag,.....Kindergeburtstag." Nach diesem Joke, und es war keiner wie ich die restlichen Tage feststellen durfte, sind wir nach 12 KM am Schlegeisspeicher, einem mächtigen Staudamm angekommen. An dieser Stelle hatte ich meinen persönlichen Tagestiefpunkt. Ich dachte echt jeden Moment bleiben meine Beine einfach komplett hart und bewegen sich keinen mm mehr. Aber wir hatten noch mehr als 2 h Fahr- und Schiebepassagen vor uns. Nach dem ersten technischen Anstieg an diesem Tag auf einem Pfad, der nur die Möglichkeiten - links 200 m ins Tal stürzen, oder geradeaus fahren - eröffnete, haben wir nochmal eine kleine Pause an einer bude gemacht. Dort war auch ein kleiner mongoloider Junge am Start. Ich hatte trotz der Warnung von Micha, es nicht zu tun, mein Essen neben den Jungen auf eine Bank gelegt. 1 Minute später hat er meine Wurst mit Sabber besudelt, zudem kam auch noch ein Golden Retriever und wollte mit mir das Essen teilen. Aber durch die Höhenluft war ich warscheinlich schon zu benommen um mich aufzuregen. Danach folgte der Anstieg über ein riesiges Geröllfeld mit Bächen, Felsbrocken und Kühen. hier hab ich getrost mein Hirn abgeschaltet und mich auf schieben, tragen und ein bisschen fahren eingestellt. Die Tour ist angeblich komplett fahrbar - obwohl man stellenweise noch nichtmal ordentlich laufen kann. Hier mussten wir uns alle ziemlich überwinden, zumal wir ja schon über 10 Stunden unterwegs waren. Kurz vor der Dämmerung war die Qual denn endlich vorbei und wir wurde von den anderen Teilnehmern einer leichteren Tour (die sind erst im Zillertal gestartet und hatten eine Tagesleistung von 40 KM) beglückwünscht. Nach einer der Zimmeraufteilung konnten wir dann Duschen und zwar mit anstehen. Auf den Hütten ist halt alles sehr provisorish eingerichtet, aber die hier war trotzdem noch eine der luxoriösesten, mit Trockner und allem Schnickschnack. Ja, zum Abendesse gab es dann ..... jawohl - Nudeln. Ich hätte noch 2 Teller davon essen können, aber die Preise hier sind enorm. Das hab ich ein bisschen unterschätzt. Das tollste war die Nacht. So wie hier alle gefahren sind, so schnarchen auch einige. Ich glaube ich bin erst um 5 eingeschlafen, obwohl mir eigemtlich direkt nach der Ankunft die Augen schon fast zugefallen sind. - Das war der erste Tag - zum einrollen und zum dran gewöhnen.

Mittwoch, 12. September 2007

Von der Mitte in den Süden

Nach langer Zeit des hinauszögerns und ds ignorierens ist es nun endlich soweit. Das Umzügchen nach Tübingen, dem Ort meines Praktikums, stand vor eineinhalb Wochen an. Mit einigen Startschwierigkeiten (man sollte Map24 Karten niemals trauen und auch nicht Leuten die scheinbar ganz genau Wissen wo sie dich hinschicken - in die Pampa) habe ich mich so langsam in dem kleinen Städtchen hier eingelebt. Tübingen ist ein bisschen konfus aufgebaut aber nach einer Woche sieht man das anders. Die Stadtpolitik könnte sein - keine nach Kommerz aussehenden Läden (außer Banken) in der Innenstadt. Es gibt hier unglaublich viele kleine Geschäfte, tausende Buchhandlungen und Naturkostläden. Ansonsten ist es sehr gemütlich, der Neckar nimmt seinen Lauf mitten durch Tübingen. Die Tübinger importieren extra Gondolieren aus Venedig um den Fluss zu befahren. Anfang Oktober werden sich zu den ohnehin schon vielen Studenten noch weitere gesellen, sodass sie insgesamt auf 20.000 kommen, um zu studieren was das Zeug hält und viele Ordner und Bücher von A nach B tragen.